Der Wolfsbrunnen

Die Wolfsbrunnen-Anlage, der Ort, an dem sich Natur und Kultur begegnen

Der Wolfsbrunnen ist eine historische Anlage in Heidelberg-Schlierbach und ist insbesondere durch seine Geschichte und Kulturgeschichte von besonderer Bedeutung für die Stadt. Seine ruhige Lage, umgeben von Wald, sowie seine Gastronomie machen den Wolfsbrunnen zu einem attraktiven Ausflugsziel. Darüber hinaus ist er von Bedeutung für die Gartendenkmal¬pflege und aufgrund des Vorkommens bedrohter Tier- und Pflanzenarten auch für den hiesigen Naturschutz.  

 

Ihren Namen erhielt diese Örtlichkeit zur Zeit des Kurfürsten Friedrich II., der hier 1550 ein Jagd- und Lusthaus errichten ließ, Quellen fasste und zwei Teiche sowie einen Brunnen installierte. Bereits die Sage über die Seherin Jetta und das urkundlich belegte Haus eines Wolfskreisers bringen das Tal des Schlierbachs mit Wölfen in Verbindung.   

 

Anfang des 17. Jahrhunderts unter Kurfürst Friedrich V. (Bauherr des Hortus palatinus) entstanden mehrere baulich gefasste Forellenbecken und die Anlage erreichte damit  einen  gestalterischen Höhepunkt. 

Für diese Zeit ist auch erstmals die Anwesenheit eines Wirtes belegt. 

 

Anhaltende kriegerische Auseinandersetzungen im 17. Jh. und die Verlagerung der kurfürstlichen Residenz nach Mannheim und Schwetzingen ließen die Wolfsbrunnen-Anlage in einen Dornröschenschlaf verfallen, die Nutzung als Gasthaus wurde allerdings nie ganz aufgegeben. 

  

Um 1800 erinnerten sich die Romantiker an diesen Ort und machten ihn zum begehrten Objekt diverser schwärmerischer, literarischer Werke. 

Auch der Aufbruch der Moderne machte in den 1920er Jahren in der Wolfsbrunnen-Anlage halt, um dort die viel besungene und beschriebene Freiheit genussvoll und geistreich zu leben. Mit dieser Zeit sind die Namen Wilhelm Fraenger und Carl Zuckmayer eng verbunden. 

  

Das Wasser, das diesen Naturraum prägt und aus zahlreichen Quellen kommend, den Schlierbach und die diversen Teiche und Tümpel speist, ist Lebensgrundlage einer arten- und individuenreichen Amphibienpopulation. Eine hohe Standortvielfalt ermöglicht zahlreiche unterschiedliche Biotoptypen, die zu einem besonderen Naturerlebnis beitragen

 



Unser Programm im Dezember


Donnerstag  12.12.  20 Uhr 

Wolfsbrunnen-Neubau

 

JAZZ AM NECKAR

 

 

 

Martin Lejeune studierte Jazzgitarre an der Hochschule der Künste in Amsterdam. 1994 kam er nach Frankfurt, wo er als freischaffender Gitarrist, Komponist und Arrangeur tätig ist. Zudem ist er Lehrbeauftragter der Jazzabteilung der Hochschule für Musik in Mainz.

 

Auftragskompositionen im Bereich der angewandten Musik entstanden u. a. für Film (Josef Aichholzer Produktion Wien, Barbara Trottnow), Tanz (National Ballett Mannheim, Mousonturm Frankfurt, La_Trottier_Dance Collective) und Hörstücke (Hessischer- und Bayerischer Rundfunk). Vor allem komponiert er für die Bühne: Wuppertaler Bühnen, Theater Freiburg, Kosmos Theater Wien, Theater Basel, Ensemble 9. November Frankfurt, "Freie Theaterhaus Frankfurt" und für das Deutsche Jazzfestival Frankfurt.

 

Als Gitarrist arbeitet er unter anderem mit der HR Bigband, dem HR Sinfonie Orchester, dem Mahler Chamber Orchestra, dem National Ballett Mannheim, der Neuen Philharmonie Frankfurt, Philharmonisches Orchester Gießen, mit Alfred Harth, John Tchicai, Phill Niblock, Corinna Danzer, Bob Degen, le jeune matin, dem European Groove Orchestra, den Soul Jazz Dynamiters. Letzte CD- Veröffentlichung „The Frankfurt Sound“ bei Bellaphon Records: Mit der Formation No Lega, zusammen mit Valentin Garvie, dem Hessischen Jazzpreisträger 2015. 

 

EINTRITT FREI - SPENDEN ERWÜNSCHT


Sonntag  15.12.  13 -18 Uhr 

Weihnachtsmarkt am Wolfsbrunnen

 

 

Donnerstag  19.12.  19 Uhr 

Wolfsbrunnen Gaststube

Wolfsbrunnen Stammtisch

Achtung! Thema Änderung

"Wer kennt wen-Teil 2"

 Aufgrund der großen Teilnahme und Interesse, haben die Teilnehmer am 21.11.2019 beschlossen auch im Dezember die virtuelle Reise über den Schlierbacher Friedhof fortzusetzen. 


Donnerstag  27.12.  20 Uhr 

Wolfsbrunnen-Neubau

 

JAZZ AM NECKAR


Vorschau Januar